Verbrennen pflanzlicher Abfälle innerhalb der Ortschaft nicht mehr erlaubt!

Ein Verbrennen pflanzlicher Abfälle innerhalb der Ortschaft ist nicht mehr erlaubt.


Die für den Gemeindebereich Untermerzbach geltende Verordnung wurde aufgehoben. 


Außerhalb der Ortschaften gilt folgendes:


• Frische strohige Abfälle aus der Landwirtschaft bzw. dem Erwerbsgartenbau dürfen ver-brannt werden, aber nur, wenn mindestens 7 Tage vorher eine Anzeige bei der Gemeinde erfolgt und wenn das Material nicht eingearbeitet werden kann oder eine Verrottung nicht möglich ist. Bei der Verbrennung sind Mindestabstände und Sicherheitsbestimmungen zu beachten! Die entsprechenden Formulare sind bei der Gemeindeverwaltung erhältlich. Die Verbrennung darf aber erst nach dem Ablauf der Frist erfolgen, wenn das Landratsamt nicht vorher schriftlich oder mündlich die Verbrennung untersagt hat.


• Altes Stroh aus der Landwirtschaft (z.B. Leerräumen einer Scheune) darf nur mit einer Aus-nahmegenehmigung des Landratsamts verbrannt werden. Hierfür genügt ein formloser Antrag mit Lageplan, Mengenangabe und Einverständniserklärung der Gemeinde. Die Genehmigungsgebühr beträgt allerdings mindestens 150,-- €.


• Kartoffelkraut, krautige Abfälle aus der Landwirtschaft und holzige Abfälle aus dem Obst-/Weinanbau dürfen verbrannt werden, soweit sie in Zusammenhang mit der üblichen Be-wirtschaftung der Fläche anfallen. Auch hier sind Mindestabstände und Sicherheitsbestim-men zu beachten.


• Obstbaumschnitt, Heckenschnitt zur Unterhaltung von Wegen und Gewässern und sonstige pflanzliche Abfälle dürfen auf den Grundstücken, auf denen sie anfallen, verbrannt werden. Bei der Verbrennung sind ebenfalls Mindestabstände und Sicherheitsbestimmen zu beachten. Unabhängig von den abfallrechtlichen Regelungen kann das Verbrennen evtl. nach anderen Bestimmungen unzulässig sein (z.B. Naturschutzrecht).


Wir bitten um Beachtung.

Letzte Änderung: 01.02.2017 15:38 Uhr