Nutzungskonzept der ehem. Synagoge Gleusdorf mit Nebengebäude („Judenschul“) – Aufruf


Die frühere Synagoge in Gleusdorf stellt mit ihrem Nachbargebäude, der ehem.“ Judenschul“, einen Blickfang dar, wenn man sich dem Ort von der Itzbrücke her nähert. Fachleute sind sich einig, dass man dieses Ensemble erhalten muss! Doch wie nutzen?

Hierfür hat die Gemeinde Untermerzbach jetzt die ERSTELLUNG EINES NUTZUNGSKONZEPTES an die Kulturhistorikerin Adelheid Waschka M.A. in Auftrag gegeben.

Um vor allem die überregionale Bedeutung herauszuarbeiten, ergeht an die Bevölkerung die Bitte, UNTERLAGEN und ERINNERUNGEN, die mit diesen beiden Häusern und den hier in Gleusdorf früher lebenden JÜDISCHEN FAMILIEN zu tun haben, mit der Allgemeinheit zu teilen.


Von diesem Material, wie Fotografien oder Briefwechsel von den Ausgewanderten auf ihren „Heimat-besuchen“ sollen Kopien angefertigt werden, wobei die Originale natürlich in Ihrem Besitz bleiben. Auch Erzählungen, wie z.B. warum das aktuell als Scheune ausgebautes Nachbarhaus im Volksmund „Judenschul“ heißt, wären höchst interessant.

Des Weiteren wird nach den „2 steinernen Gesetzestafeln“,  welche sich auf der Synagoge befinden und im Eigentum der Gemeinde Memmelsdorf bleiben, ebenso sämtliche inneren Einrichtungen“ gesucht. – Die Übergabe erfolgte bereits im Jahr 1909.


All dieses Material wird von Adelheid Waschka gesammelt und mit weiteren historischen Informationen ausgewertet.

KONTAKTAUFNAHME:


Adelheid Waschka, Tel.: 0951-407 79 59 (bitte auf Anrufbeantworter Ihre Tel.-Nr. hinterlassen)    

oder  0171-184 95 70 (Mobil)


E-Mail: adelheid@waschka.de/Post: Flachsgarten 2a, 96103 Hallstadt


Wir bitten um eine rege Mitarbeit, denn die restaurierten Gebäude sollen das Ortsbild von Gleusdorf noch schöner und attraktiver machen!


Letzte Änderung: 26.10.2017 16:38 Uhr